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27/07/12
Die 800 Gramm leichte Fackel besteht aus perforiertem Blech, das in zwei durch einen Luftspalt getrennten Lagen verarbeitet ist. Diese Konstruktion sorgt vor allem dafür, dass die äußere Grifffläche gegenüber der inneren Lage, die den Brenner hält, gut isoliert ist.
Der dreieckige, an den Ecken abgerundeter Querschnitt der Fackel soll die dritten Olympischen Spiele in London und das Motto „citius, altius, fortius“ („schneller, höher, stärker“) symbolisieren – und außerdem garantieren, dass sich die Fackel besonders sicher packen lässt.
In die beiden Lagen aus Aluminiumblech sind insgesamt 8000 Löcher geschnitten. Sie sind so gegenüber verschoben angeordnet, dass sich bei jedem Blick auf die Oberfläche das Olympia-Symbol der fünf ineinander verschlungenen Ringe wiederholt.
Die Löcher auch in der Serienfertigung mit einem Laser in das ein Milimeter dünne Blech zu schneiden stellte eine große, aber längst nicht die einzige, Herausforderung dar. Neben solchen Feinheiten mussten natürlich ebenso Maßgaben für Ergonomie, Sicherheit und Strömungsverhalten am eigens modifizierten Brenner beachtet werden.
Zur Gestaltung der Fackel gehören außerdem Halterungen für das Anbringen an Fahrzeugen, Ständer für den Bustransport sowie ein Sicherheitskäfig für den Flug der olympischen Flamme aus Griechenland nach Großbritannien.

Edward Barber & Jay Osgerby.

Bild links: Edward Barber und die von ihm und seinem Kollegen Jay Osgerby gestaltete Olympiafackel, 21. Juni 2012 im Vitra Showroom Frankfurt.

 
 
 
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