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24/08/12
Gamper beschäftigt ein großer Zusammenhang: Wie kann Design mit unserer täglichen Umgebung interagieren und soziale Interaktion fördern? Sein Ansatz wurde durch häufige Zusammenarbeiten, insbesondere mit der Design-Gruppe Åbäke, gekennzeichnet. Mit Freunden, die er noch aus der Zeit am RCA kennt, hat er mehrere Ausstellungen und Bücher gemacht sowie unzählige Mahlzeiten unter dem Banner der „Trattoria al Cappello“ (einer Reihe von kleinen öffentlichen Abendessen, die charmant individuell gestaltete Möbel und Grafiken mit improvisierten Kochexperimenten kombinieren) auf die Beine gestellt.
mono.kultur sieht mit jeder Ausgabe anders aus. Es gibt zwar ein paar feste Paramenter (das Format z.B. ändert sich nie), allerdings wechselt die Art Direction mit jedem Interview/Heft. Als Leser muss man beispielsweise die vom Bureau Mario Lombardo gestalteten Seiten erst auftrennen, damit sich das komplette Gespräch mit Cyprien Gaillard entfalten kann. In der Ausgabe über Sissel Tolaas sind ein paar der von ihr gesammelten Gerüche „gespeichert“, die sich „nachriechen“ lassen. So unterschiedlich wie die Interviews mit Chris Ware, Ai Weiwei, Tilda Swinton, Miranda July und vielen anderen, sind auch die Hefte an sich: in ihrem Aussehen, in ihrem Geruch und in ihrer Haptik. Das Portrait über Manfred Eicher ist übrigens das erste und bisher einzige, das als App-Version erschien – einfach weil sich die Welt des Vordenkers des deutschen Jazz und Klassik Label ECM Records so viel besser präsentieren lässt.

www.mono-kultur.com
www.martinogamper.com

Bild links: Das Cover von mono.kultur #32. www.mono-kultur.com

 
 
 
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