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News

20/11/12
Zu den Sprechern gehören:

Peter Bil’ak, der nicht nur erfolgreicher Schriftgestalter und ehemaliger Herausgeber des Dot Dot Dot Magazins ist, sondern 2009 auch zusammen mit Satya Rajpurohit die Indian Type Foundry gründete, um Fonts für die dewangarischen, tamilischen und bengalischen Schriftsysteme zu entwickeln und zu vermarkten. Sein neuestes Magazinprojekt heißt Works That Work und wird schon bald erscheinen.

Oded Ezer, der in seinen Arbeiten spielerisch die kalligraphische, zeichenbasierte Tradition seines Landes in moderne Schriftgestaltung übersetzt. Er ist wahrscheinlich auch der derzeit wichtigste hebräische Schriftgestalter; seine Schriften gehören zu den in Israel am häufigsten genutzten.

Johannes Bergerhausen: ist ein Pionier im Unicode-Feld. Standardmäßig erlaubt ein Computer innerhalb einer Schriftart eine praktisch unbegrenzte Anzahl grafischer Zeichen (Glyphen). Bergerhausen demonstriert das eindrucksvoll im Standardwerk Unicode, in dem er (zusammen mit Siri Poarangan) mehr als 100.000 Zeichen darstellt. Unicode deckt alle Schriftsysteme ab: das griechische, das kyrillische, das arabische, das lateinische und alle asiatischen.

eps51: Bevor sie sich in Berlin niederließen, lebten und arbeiteten Ben und Sascha eine Weile in London, Paris, Brüssel und Kairo. 2008 veröffentlichten sie das Buch Arabesque – Graphic Design from the Arab World and Persia. Es ist das Ergebnis einer langjährigen, intensiven Forschung in der Grafikdesign-Szene des Nahen Ostens. Inzwischen wurde die zweite Auflage des Buchs veröffentlicht und ein Ausstellungsprojekt, Right to Left, in dem es um die arabische und persische Grafikdesign-Szene geht, in Berlin eröffnet.

Na Kim, die u.a. für ihre Arbeit am zweisprachigen Magazin Graphic internationale Anerkennung bekam. Ihre Arbeiten sind minimalistisch, meist abstrakt und geometrisch, aber immer unverwechselbar. Na Kim begann 2006 in den Niederlanden zu studieren und zu arbeiten, 2012 zog sie mit ihrem Studio nach Seoul in Korea.

Shoko Mugikura: Sie studierte Design in Japan und England. Derzeit lebt sie in Berlin, wo sie mit Tim Ahrens zusammenarbeitet. Gemeinsam betreiben sie Just Another Foundry. Sie wird über das japanische Schriftsystem sprechen, das nicht nur sowohl über eine vertikale als auch eine horizontale Anordnung der Zeichen verfügt, sondern auch aus nicht weniger als drei Zeichensystemen, Kanji, Hiragana und Katakana, besteht.


Das Babel Symposium wird von Sascha Lobe organisiert. Er hält seit 2009 den Lehrstuhl für Typografie an der HfG. In seinem Atelier L2M3, entwirft er Projekte, in denen Typografie immer eine wesentliche Rolle spielt.


Babel #1: Non Latin
27. November 2012
10:30 Uhr
Eintritt frei

HfG Offenbach
Schlossstraße 31
63065 Offenbach am Main

babel-type.eu

 
 
 
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