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13/02/13
In unserem Schwerpunkt „Hospitality – das Geschäft mit dem Gast“ beschäftigen wir uns zunächst mit Bereichen, in denen die semantische Verschiebung auch mehr oder weniger deutliche Auswirkungen auf die Produkt- und Dienstleistungswelt hat. Will man herausfinden, wie schmal der Grat zwischen hofiertem Gast und dem unwillkommenen Fremden ist, so eignen sich dazu wenige Orte besser als internationale Flughäfen. Der Berliner Fotograf Noshe hat sich für uns auf dem Flughafen Frankfurt am Main umgeschaut. Exklusive Reisen sind zwar nach wie vor eine Frage des Geldes, jedoch definieren die Kunden immer häufiger authentische und ortsspezifische Erlebnisse als luxuriöse Gegenwerte, so zumindest sehen es die Reiseprofis, die wir nach den neuen Entwicklungen in ihrer Branche fragten. Erst allmählich wird uns bewusst, dass wir für die Beherbergung (englisch: hosting) unserer digitalen Daten neue Gebäude benötigen, Gebäude von gigantischer Größe, mit höchsten Anforderungen an Klimatisierung und Sicherheit. Wir werfen einen Blick auf die Speicher der Generation Cloud. Wenn es um das Geschäft mit dem Gast geht, dann darf natürlich ein Blick auf das Grandhotel nicht fehlen, für viele immer noch der Inbegriff professioneller Gastfreundschaft. Nicht erst seit Thomas Manns Zauberberg gelten schweizerische Sanatorien als legendär. Der Blick auf aktuelle Hospitalbauten zeigt, dass die Schweiz auf gestalterischen Gebiet der Rekonvaleszentenbetreuung immer noch eine Vorbildfunktion einnimmt. Last but not least widmen wir uns aus der Perspektive von Erzeugern und Grafikern dem Mythos des klassischsten aller gastwirtschaftlichen Getränke, dem Wein.
Ein Thema, das uns kontinuierlich beschäftigt, ist die Betrachtung des Designs unter dem Gesichtspunkt der Klimaverträglichkeit. Im Discourse stellt der Designer und Philosoph Harald Gruendl dieses Mal den Werkzeugkoffer für zukünftige Designer vor und Peter Maxwell erinnert an die keineswegs neue Strategie des Entwurfs polyvalenter Produkte. Die Transformation hin zur klimaneutralen Gesellschaft sehen wir als große gesellschaftliche und damit auch gestalterische Herausforderung, um die wir uns auch zukünftig intensiv kümmern werden. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auf diesem Weg weiterhin begleiten würden.

Weitere Themen
Airbnb: Gastfreundschaft 2.0 und deren Kapitalisierung durch ein globales soziales Netzwerk +++ Purismus fürs Handgelenk: Das legendäre Lederwarenunternehmen Valextra +++ Carte Blanche: Arabeschi di Latte & Apfel Zet +++ Material Research: Pneumatische Textilien

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