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13/03/13
Unbequem und kritisch hat er in den 1950er bis 80er Jahren den Designdiskurs begleitet. Ob als studentischer Vertreter an der HfG Ulm (detailliert nachzulesen in René Spitz’ Dissertation), als Vizepräsident des VDID oder Autor der form (siehe beispielsweise seinen immer noch lesenswerten Beitrag in form45 Design: Markt mit Zukunft? – Glanz und Elend eines jungen Berufes. Krumrey meldete sich zu Wort, wenn es um die Sache ging.
Von 1958 bis 1970 arbeitete er als Designer bei der AEG in Frankfurt und wechselte dann als erster und lange Zeit einziger Produktdesigner in das 1969 gegründete Bundesbahn-Design-Center nach München. Dort war er bis 1988 tätig, kümmerte sich zunächst um die Gestaltung besserer Sitze und war später u.a. für die Kooperation mit externen Designern und Designdienstleistern verantwortlich.
Wie uns sein ältester von zwei Söhnen, der Bildhauer Tilmann Krumrey, mitgeteilt hat, ist Immo Krumrey bereits am 04. März 2013 im Kreis seiner Familie gestorben.
Stephan Ott

Picture
Immo Krumrey (rechts) in der Metallwerkstatt mit Werkstattmeister Cornelius Uittenhout im Grundkurs an der HfG Ulm, 6. Mai 1955. Im Hintergrund Francisco Bullrich.

Credit:
Foto: Hans G. Conrad

 
 
 
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