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29/03/13
Out of Balance suchte die einfallsreichsten Visualisierungen empirischer Materialien zu urbanen Prozessen wie Segregation, Gentrifizierung, Verschmutzung und räumliche Kontrolle. So veranschaulicht das Projekt „Fleisch frisst Leben“ von Verena Mandernach (FH Aachen) den extrem gestiegenen Fleischkonsum unserer Gesellschaft. Durch eine klare Aufteilung und visuell dargestellte Informationen können dem Betrachter die empirischen Daten, die mit dem Verbrauch von Fleisch, Trinkwasser und der Agrarwirtschaft zusammen hängen, leichter vermittelt werden. Das Projekt wurde, neben sechs weiteren, mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.
Unter den Erstplatzierten ist ein Team der TU Berlin – Eleonore Harmel (Architektin) und Mathias Burke(Architekt) beschäftigten sich mit dem Problem der Ausgrenzung und entwarfen eine Grafik, die stark an einen Möbelkatalog erinnert, in dem jedoch Preise für Zäune, Mauern und Überwachungstürme zu finden sind.
Die Vermittlung von wissenschaftlichen Fakten und Statistiken ist sehr komplex– die Gewinner des Wettbewerbes zeigen jedoch, dass es visuelle Möglichkeiten gibt, um diese zu vereinfachen.
Insgesamt wurden zwölf Preise und fünf Anerkennungen an 180 Einsendungen von 499 Teilnehmern vergeben. Alle mit einem Preis ausgezeichneten Teams sind auf archplus.net zu sehen, sowie im Sonderheft der nächsten Arch+.

Bild: Eine Grafik des Projekts "The gutters are filled with gold", das sich mit dem Sammeln von Pfandflaschen in öffentlichen Räumen beschäftigt. Team (SV Berlin): Nayeli Zimmermann (Designerin), Jenny Baese (Designerin), Thomas Le Bas (Designer), Hanna Hilbrandt (Architektin), Fiona McDermott (Architektin), Anna Richter (Sozialwissenschaftlerin), Laura Colini (Architektin), archplus.net

 
 
 
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