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News

16/04/13
Die Design- und Modeexpertin Susanna Legrenzi stellt gemeinsame Projekte italienischer Mode- und Möbelunternehmen vor und die Modetheoretikerin Mahret Kupka geht der Frage nach dem Ende der Mode und den daraus resultierenden Folgen auf den Grund. NOT JUST A LABEL (NJAL) ist eine Online-Plattform für junge Modedesigner, die sich binnen kürzester Zeit zu einer der wichtigsten globalen Modeportale entwickelt hat. Wir sprechen mit dem Gründer und Inhaber Stefan Siegel über Idee, Erfolg und Perspektive des Unternehmens und stellen mit Mads Dinesen einen Designer vor, der seine Kollektionen über die NJAL-Website vertreibt. In unserer exklusiven Fotostrecke, umgesetzt von Gerhardt Kellermann und Ana Relvão, zeigen wir Accessoires und Kleidungsstücke, die sich entweder durch ihre besonderen industriellen Herstellungs-, ihre Gestaltungs-, oder ihre Vermarktungsprozesse auszeichnen. Modeprofessorin Friederike von Wedel-Parlow untersucht für uns das Thema Mode und Nachhaltigkeit, während die Designkritikerin Angharad Lewis anhand der Arbeiten von Gareth Hague (Alias) die nicht ganz einfache Beziehung zwischen Typografie und Luxuslabeln analysiert. Last but not least berichtet unsere Material-Kolumnistin Mareike Gast über den aktuellen Stand textiler Forschungsprojekte.
Über das Schwerpunktthema hinaus haben wir den Erfinder und streitbaren Geist James Dyson getroffen, ihn nach dem Verhältnis von Design und Technologie gefragt und einige unbequeme Ansichten mitgebracht. Über die Beziehung von Kunst und Design geht es in einem Gespräch mit dem Bildhauer und Bühnenbildner Alexander Polzin und dem Automobildesigner Johannnes Tovar. Wir sprachen mit beiden im Vorfeld der Osterfestspiele auf der Bühne des Großen Festspielhauses in Salzburg. Im Diskurs beschäftigt sich der Designkritiker Peter Maxwell ausführlich mit den gestalterischen, kulturellen und rechtlichen Folgen der zunehmenden Verfügbarkeit professioneller 3D-Drucker. Schließlich halten Rosario Hurtado und Roberto Feo (El Ultimo Grito) ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, dass im Design neben der Funktionalität auch das Funktionierende eine gebührende Wertschätzung erfahre.
Einem Teil dieser Auflage liegt die erste Ausgabe des Magazins DING – Was Dinge mit uns machen bei, das von Studierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaften München realisiert wurde. Das Projekt entstand am Fachbereich Design im Rahmen der von Professor Markus Frenzl initiierten Lehrredaktion Designkritik, wobei die Studierenden nicht nur für die Erstellung der redaktionellen Inhalte verantwortlich waren, sondern auch die Gestaltung und Produktion der gesamten Ausgabe selbständig organisierten. Wir fördern dieses Projekt sehr gerne, denn wir sehen eine unserer integralen Aufgaben auch darin, den Nachwuchs dabei zu unterstützen, sich kritisch, kompetent und journalistisch mit dem Design auseinanderzusetzen. Nicht-Abonnenten können „DING“ für €10 inklusive Versandkosten hier beziehen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei den Lektüren.

Weitere Themen
2D3D4D: Böwer, Tatsu Matsuda, Monotype, Llot Llov, Harvard Graduate School u.a. +++ Short Cuts: Bouroullecs und BMW, Gric und Flos +++ Carte Blanche / Poster: Studio Hausen / Fermin Guerrero +++ On Show: The Food Project. The Shape of Taste; Lebbeus Woods, Architect +++ Books: I Used to Be a Design Student, Fabvolution, Pedal Project, Dekho et al. +++ Material Research: Die Suche nach der textilen Zukunft

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