Zurück zu: form.de

News

21/05/13
Auch in der Zeit der 1950er bis 1970er Jahre gab es einen markanten Wandel im Produktdesign. Wilhelm Wagenfeld und seine Zeitgenossen begannen ein anderes gestalterisches Denken. Einen Denkansatz weit über die Planung des Produktes hinaus. Wie aber reagieren Designer der heutigen Zeit auf sich verändernde Essgewohnheiten? Spielen vornehmlich Entwicklungen in der Materialkultur eine Rolle oder auch die neuen Verhaltensweisen der Gesellschaft?

Ausgehend vom Werk dreier Klassiker der Moderne, Wilhelm Wagenfeld, Tapio Wirkkala und Timo Sarpaneva wird der Besucher in die Ausstellung eingeführt. Darauf folgt die Darstellung von elf weiteren internationalen Gestaltern verschiedenster Generation. Deren Arbeitsstrukturen und Denkansätze werden durch schriftliche Dokumente, Modelle und freie Arbeiten illustriert. Anhand dieser Ausstellungsstücke kann man versuchen, sich die Frage auf die Rolle des Gestalters in der heutigen Gesellschaft, selbst zu beantworten. Die Bandbreite geht von durchdachten Gebrauchsformen bis hin zu verspielten Gefäßen ohne sofort erkennbaren Nutzen. Konträre Produktwelten werden aufgezeigt, sowie die gegensätzlichen Konzept der Gestalter.

Ergänzend zu den Blickwinkeln auf die aktuelle Designszene, ist auch ein Projekt der Fotografin Tanja Jürgensen zu sehen. Sie dokumentiert in ihren Bildern aus Bremen stammende Personen unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereiche und Arbeitsfelder, zusammen mit jeweils einem Objekt der Ausstellung. Ein authentischer Einblick in die aktuelle Alltags- und Objektkultur.

Vom Stand der Dinge
24 May–29 Sept 2013
Wilhelm Wagenfeld Haus
Am Wall 209
Bremen
wwh-bremen.de



 
 
 
Impressum / © Verlag form GmbH & Co. KG.
Designer Profile form hochschulprofile form e-paper form RSS-Feed form twittert